Fachbegriffe
AAC
AAC steht für Advanced Audio Coding und ist eine Audiokompression die von der Moving Picture Experts Group entwickelt wurde. Das Verfahren gleicht die Schwächen von älteren Standards wie MP3 aus. Neben der verbesserten Codierung unterstützt AAC auch die Verwendung von Metadaten und eines Kopierschutz fürs DRM.
DRM
DRM steht für Digital Rights Management – auf deutsch: Digitales Rechtemanagement. Das Verfahren dient, implementiert in die Dateiformate AAC und WMA, zur Verwaltung der Nutzungsrechte der Dateien. Mit dem Verfahren lassen sich die Anzahl der Kopien und der Brennvorgänge regeln. Auch die Möglichkeit, die Dateien mit einer Nutzungsdauer zu versehen, besteht.
Flatrate
Der Begriff Flatrate geht auf den englischen Begriff „flat rate“ zurück. Gemeint ist damit die Nutzung einer Dienstleistung zu einem festen Preis, wobei das Volumen keine Rolle spielt. Im Fall der MP3 Musik Flatrate bedeutet es bei den meisten Anbietern: So lang man die Flatrate bezahlt, kann man alle Songs im Angebot nutzen. Siehe auch: MP3 Flatrate Vergleich.
MP3
MP3 ist eine vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen festgelegte Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3, einem Audiokompressionsverfahren, an dessen Entwicklung die Erlangener maßgeblich beteiligt waren. Es ist wohl heute der verbreitetste Standard für Audiodateien. Bei der Komprimierung macht man sich die Wahrnehmungsfähigkeit des menschlichen Gehörs zu nutze, dass nur einen bestimmten Frequenzbereich wahrnehmen kann. Dateien im MP3 Format enthalten nur noch diese Frequenzen.
Streaming Audio
Streaming Audio ist die Grundlage für die Musikübertragung von Webradios und damit auch die Dienstleistungen von MusicMonster und TuneCut. War die Qualität der Audio Streams vor wenigen Jahren noch fast unerträglich, ist es heute – dank DSL - auch möglich eine gute Qualität zu erreichen. Erst diese Verbesserung macht das Angebot der MP3 Flatrates möglich auf dieser Basis möglich.
WMA
Die Abkürzung WMA steht für Windows Media Audio und ist ein von Microsoft etabliertes Dateiformat. Bei der Codierung funktioniert WMA nach dem gleichen Prinzip wie MP3. Durch die zusätzliche Möglichkeit, den DRM-Kopierschutz zu integrieren, ist dieses Audioformat in Musik Online Shops weit verbreitet. Das liegt vor allem an den durch die Musikindustrie vorgegebenen Lizenzbedingungen, die das DRM häufig vorschreiben.